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Wohnberechtigungsschein

Leistungsbeschreibung

Der Wohnberechtigungsschein (WBS) berechtigt Personen mit geringem verfügbaren Einkommen (Personenkreis) dazu, eine sozial geförderte Wohnung (Sozialwohnung) zu beziehen. Rechtsgrundlage ist § 18 des Gesetzes zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW).

Der Wohnberechtigungsschein ist ab Erteilung während der Suche einer Wohnung ein Jahr lang gültig.

Das Einkommen wird anhand der letzten zwölf aktuellen Lohn- und Gehaltsabrechnungen bzw. mit einer Einkommenserklärung für den sozialen Wohnungsbau, des Rentenbescheides bzw. anhand der entsprechenden Leistungsbescheide wie Jobcenter, Grundsicherung etc. nachgewiesen.

Erforderliche Unterlagen

Bei der Antragstellung sind folgende Unterlagen vorzulegen

Die Einkommenserklärung muss für jede Haushaltsperson vorgelegt werden.

Bei derAntragstellung sind je nach Personenkreis individuelle Unterlagen vorzulegen:

Arbeitnehmer:
Einmommensnachweise der letzten 12 Monate
Evtl. bei erhöhten Werbungskosten Steuerbescheid
Evtl. Nachweis des Aufenthaltsstatus

Rentner:
Aktueller Rentenbescheid

Personen, die Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss erhalten:
Nachweis der letzten 3 Monate bzw. Unterhaltsvorschuss-Bescheid

Personen, die Unterhalt leisten:
Nachweis der letzten 3 Monate

Arbeitsunfähige Personen:
Von der Krankenkasse ausgefüllte Erklärung über den Bezug von Krankengeld

Personen, die Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, BaföG, Grundsicherung, Elterngeld, Wohngeld u. ä. erhalten:
Entsprechender aktueller Leistungsbescheid

Schwerbehinderte:
Aktueller Schwerbehindertenausweis

Familien mit Schülern ab dem 16. Lebensjahr sowie Studierende:
Schulbescheinigung bzw. Studienbescheinigung

Schwangere:
Mutterpass

Voraussetzungen

Um öffentlich geförderte Wohnungen (Sozialwohnungen) anmieten zu können, wird ein Wohnberechtigungsschein benötigt. Der Wohnberechtigungsschein wird erteilt, sofern bestimmte persönliche und wirtschaftliche Voraussetzungen erfüllt sind, z.B. darf das Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.

Erhält ein Mietinteressent aufgrund seines Einkommens keinen Wohnberechtigungsschein, besteht die Möglichkeit, eine Freistellung von den Bezugsbindungen zu erteilen. Diese Freistellung wird jedoch mit der Auflage verbunden, dass eine Ausgleichszahlung zu leisten ist. Außerdem ist eine Freistellung erforderlich, wenn zwar die Einkommensbegrenzung eingehalten, jedoch die Wohnungsgröße überschritten wird.

Folgende Einkommensgrenzen sind maßgebend:

Haushaltsgröße                                                                 Einkommensgrenze                                             Wohnungsgröße

1 Person                                                                            19.350 €                                                              50 qm
2 Personen                                                                        23.310 €                                                              2 Wohnräume oder 65 qm
3 Personen                                                                        28.670 €                                                              3 Wohnräume oder 80 qm
4 Personen                                                                        34.030 €                                                              4 Wohnräume oder 95 qm
5 Personen                                                                        39.390 €                                                              5 Wohnräume oder 110 qm
6 Personen                                                                        44.750 €                                                              6 Wohnräume oder 125 qm
7 Personen                                                                        50.110 €                                                              7 Wohnräume oder 140 qm
jede weitere Person                                                         +  5.360 €                                                           + 1 Wohnraum oder + 15 qm

Für jedes im Haushalt lebende Kind erhöht sich die Einkommensgrenze jährlich um 700 € (Kinderkomponente)

Verfahrensablauf

Sobald alle erforderlichen Unterlagen eingereicht und die Einkommensvoraussetzungen erfüllt sind, wird die entsprechende Bescheinigung ausgestellt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die angegebenen Kontaktpersonen.

Gebühren

Die Gebühr für den Wohnberechtigungsschein beträgt 10,00 €.

Die jeweiligen Freistellungen sind vom Verfügungsberechtigten (Vermieter, Verwalter) zu beantragen. Die Gebühr für die entsprechenden Freistellungen beträgt 30,00 € bzw. 20,00 €.

Ansprechpartner

Herr Ayhan Özer:
Tel.: 02403 71-612

Kontakt

Sozialwohnungswesen

Johannes-Rau-Platz 1,
52249 Eschweiler
Wohnberechtigungsschein

Der Wohnberechtigungsschein (WBS) berechtigt Personen mit geringem verfügbaren Einkommen (Personenkreis) dazu, eine sozial geförderte Wohnung (Sozialwohnung) zu beziehen. Rechtsgrundlage ist § 18 des Gesetzes zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW).

Der Wohnberechtigungsschein ist ab Erteilung während der Suche einer Wohnung ein Jahr lang gültig.

Das Einkommen wird anhand der letzten zwölf aktuellen Lohn- und Gehaltsabrechnungen bzw. mit einer Einkommenserklärung für den sozialen Wohnungsbau, des Rentenbescheides bzw. anhand der entsprechenden Leistungsbescheide wie Jobcenter, Grundsicherung etc. nachgewiesen.

Bei der Antragstellung sind folgende Unterlagen vorzulegen

Die Einkommenserklärung muss für jede Haushaltsperson vorgelegt werden.

Bei derAntragstellung sind je nach Personenkreis individuelle Unterlagen vorzulegen:

Arbeitnehmer:
Einmommensnachweise der letzten 12 Monate
Evtl. bei erhöhten Werbungskosten Steuerbescheid
Evtl. Nachweis des Aufenthaltsstatus

Rentner:
Aktueller Rentenbescheid

Personen, die Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss erhalten:
Nachweis der letzten 3 Monate bzw. Unterhaltsvorschuss-Bescheid

Personen, die Unterhalt leisten:
Nachweis der letzten 3 Monate

Arbeitsunfähige Personen:
Von der Krankenkasse ausgefüllte Erklärung über den Bezug von Krankengeld

Personen, die Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, BaföG, Grundsicherung, Elterngeld, Wohngeld u. ä. erhalten:
Entsprechender aktueller Leistungsbescheid

Schwerbehinderte:
Aktueller Schwerbehindertenausweis

Familien mit Schülern ab dem 16. Lebensjahr sowie Studierende:
Schulbescheinigung bzw. Studienbescheinigung

Schwangere:
Mutterpass

Die Gebühr für den Wohnberechtigungsschein beträgt 10,00 €.

Die jeweiligen Freistellungen sind vom Verfügungsberechtigten (Vermieter, Verwalter) zu beantragen. Die Gebühr für die entsprechenden Freistellungen beträgt 30,00 € bzw. 20,00 €.

WBS; Wohnberechtigung; Wohnberechtigungsschein https://service.eschweiler.de:443/suche/-/egov-bis-detail/dienstleistung/3926/show
Sozialwohnungswesen
Johannes-Rau-Platz 1 52249 Eschweiler

Herr

Ayhan

Özer

102

02403 71-612
ayhan.oezer@eschweiler.de