Am schnellsten finden Sie die gewünschten Auskünfte, indem Sie über die Suchfunktion den entsprechenden Begriff eingeben. Das Ergebnis wird übersichtlich und differenziert nach Dienstleistungen, Einrichtungen und Kontaktpersonen angezeigt. Falls Sie nicht die gewünschte Information vorfinden, können Sie alternativ auch auf die Volltextsuche auf der städtischen Homepage www.eschweiler.de zurückgreifen.

 

Grundbesitzabgaben - Grundsteuer

Die Festsetzung der Grundsteuer erfolgt nach der Bewertung des Steuergegenstandes auf der Grundlage des zuletzt ergangenen Grundsteuermessbescheides des zuständigen Finanzamtes.

Die Grundsteuerhebesätze betragen
  • für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A)

2003 - 2014

270 %

2015

290 %

ab 2016  310 % 
  • für die Grundstücke (Grundsteuer B)

2003 - 2005

381 %

2006 - 2010

391 %

2011 - 2012

413 %

2013 - 2014 450 %
2015  490 %
ab 2016 520 % 

Beantragung, Verfahren

Setzen Sie sich bitte bei einem Eigentumswechsel von Immobilien oder bei Fragen zum Abgabenbescheid mit dem für Ihre Besitzung zuständigen Ansprechpartner der Abteilung Steuern und Abgaben in Verbindung.

Zuständigkeiten der Sachbearbeiter:
(alphabetisch nach Straßen sortiert)

Aachener Str. - Eichenstr.

Frau Foerster

Zimmer 544 a

Eifelstr. - Haldenstr.

Frau Hesselmann

Zimmer 543

Hamicher Weg - Marienburger Str.

Frau Hannen

Zimmer 543

Marienstr. - Neusener Str.

Frau Federau

Zimmer 544 a

Neustr. - Zur Bohler Heide 

Frau Priem

Zimmer 544

unbebaute Grundstücke

Frau Hesselmann

Zimmer 543

Beispiel: Sie wohnen in der Straße: Am Köhlerpfad,
zuständig für den Buchstaben A ist Frau Foerster.

benötigte Unterlagen

Sofern der Eigentümer selber verhindert ist, hat sein Vertreter eine schriftliche Vollmacht vorzulegen.

Weitere Informationen sind dem kleinen Wegweiser durch die Abteilung Steuern und Abgaben zu entnehmen.

Urteil zur Grundsteuer

Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Einheitsbewertung für die Bemessung der Grundsteuer ist verfassungswidrig
Widersprüche nicht notwendig

Das Bewertungsrecht und die darauf fußende Grundsteuer in der jetzigen Form sind verfassungswidrig. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am 10.04.2018. Die seit über 50 Jahren nicht mehr angepassten Einheitswerte für Grundstücke seien „völlig überholt“ und führten zu „gravierenden Ungleichbehandlungen“, so die Urteilsbegründung.
Die Grundsteuer ist damit jedoch nicht abgeschafft oder deren Festsetzung rechtswidrig. Es muss jedoch umgehend eine Reform her. Bis spätestens zum 31.12.2019 hat der Gesetzgeber eine Neuregelung zu treffen. Nach Verabschiedung des neuen Gesetzes gilt eine differenzierte Übergangsfrist von fünf Jahren, längstens jedoch bis Ende 2024. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen die verfassungswidrigen Regeln weiter angewandt werden.
Die Stadt Eschweiler weist aus diesem Grunde darauf hin, dass Widersprüche als Rechtsbehelf gegen die aktuellen Grundbesitzabgabenbescheide, mit denen u. a. auch die Grundsteuer festgesetzt wird, nicht notwendig sind. Bis längstens 2024 kann die Grundsteuer weiterhin wie bisher berechnet und festgesetzt werden. Bis dahin sind eine neue gesetzliche Regelung für die Besteuerung von Grund und Boden zu schaffen und eine neue Bewertung durchzuführen.
 
 

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Kontakt

Steuern und Abgaben

Johannes-Rau-Platz 1,
52249 Eschweiler

Ansprechpartner

Frau Tanja Federau:
Tel.: 02403 71-402

Frau Melanie Foerster:
Tel.: 02403 71-331

Frau Nadine Hannen:
Tel.: 02403 71-239

Frau Andrea Hesselmann:
Tel.: 02403 71-539

Frau Katrin Priem:
Tel.: 02403 71-307